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Entspannung
Ein gesunder, ausgeglichener Mensch befindet sich in einem harmonischen Wechsel von Aktivität und Ruhepausen, von Anspannung und Entspannung. Dieser rhythmische Wechsel gehört genauso zu unserem Leben wie wach sein und schlafen. Wenn dieser Lebensrhythmus gestört wird, kommt es meistens zu einer Verschiebung der gesunden Balance.
Da der Mensch nicht zugleich gestresst und entspannt sein kann, ist Entspannung der natürlichste Weg zur Stressbewältigung.
Bei der Entspannung kommt es zu einem Umschalten von Aktivität auf Ruhe. Durch regelmäßige Entspannung werden das vegetative Nerven- sowie das Immun- und Hormonsystem in einen ausgeglichenen Zustand gebracht. Typische körperliche Reaktionen während einer Phase der Entspannung sind eine ruhige Atmung sowie ein sinkender Puls und Blutdruck. Das Immunsystem wird gestärkt.
In einem Erstgespräch wird festgestellt, welche Methoden Ihnen wieder zu einem Inneren Gleichgewicht verhelfen können. ![]()
Entspannungsmethoden (3a)
? Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
? Autogenes Training & Mentales Training
? Tiefenentspannung
? Meditation
? Entspannungsmassage & Reiki
Die Forschung der letzten Jahre hat deutlich gezeigt, daß Lernen besonders gut funktioniert, wenn man entspannt an die Sache herangeht. In der Literatur ist häufig vom "Alpha-" oder "Flow"-Zustand die Rede. Dies sind spezielle Entspannungszustände, in denen das Gehirn besonders aufnahmefähig ist.
Die klassische Vorstellung vom Lernen sieht allerdings anders aus. Begriffe wie "büffeln" oder "pauken" legen nahe, daß Lernen harte Arbeit ist, bei der man sich anstrengen muß. Die meisten Schüler wissen aber genau, daß man um so weniger aufnehmen kann um so länger und internsiver man lernt.
Deshalb möchten wir zunächst darauf hinweisen, wie wichtig Pausen sind. Lesen Sie hierzu unseren Artikel "Mach mal Pause".
Abgesehen von den üblichen Pausen ist es eine gute Idee, gezielt Entspannung zu suchen. Abgesehen davon, daß man dabei Erholung und Abstand vom Lernstreß findet, kann sich das Gehirn und der gesamte Körper regenerieren. Aber wie kann man sich sinnvoll entspannen? Müßte es nicht eigentlich ein Schulfach "Entspannung" geben?
Mancher entspannt sich beim Spazierengehen, ein anderer beim Musikhören. Es wurde aber auch eine Reihe von Techniken entwickelt, die Entspannung besonders zielgerichtet erreichen. Zwei davon werden auf den folgenden Seiten kurz beschrieben
Unnötige Spannung aufrecht zu halten, bedeutet Energieverschwendung. Atmung, Herz-Kreislauf, Schlaf, Hormone, Immunsystem kommen aus dem Rhythmus. Stress kann sich im Körper festsetzen und Herzleiden, Magendruck, Migräne und Kopfschmerzen hervorrufen. Ihr Körper spiegelt den Grad der inneren Spannung wider.
Reagieren Sie auf Überspannung und Stress noch bevor sich Krankheiten im Körper manifestieren. Hören Sie rechtzeitig auf Ihre Körpersignale und entspannen Sie
Entspannung
Stress und Hektik sind heute im Beruf wie im Privatleben allgegenwärtig. Schon ein wohltuendes Bad mit duftenden Essenzen oder eine Massage können auf wunderbare Weise entspannnen
Tagtäglich sind Sie den vielfältigsten Belastungen, Anstrengungen und Ärgernissen.ausgesetzt. Ihr Körper reagiert darauf mit Anspannung oder Stress. Ein Übermaß an Stress verursacht Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Verspannungen, Gereiztheit und Unruhe
Stress kann man am besten in körperliche Aktivität umsetzen: Sport treiben, Spazierengehen oder eine körperliche Arbeit verrichten, die Spaß macht.
Hilfe aus Ihrer Apotheke bieten Tropfen oder Dragees auf pflanzlicher Basis.
Ein Entspannungsbad mit beruhigenden Badezusätzen ist eine schnellwirksame Maßnahme, um Körper und Seele zu entspannen.
Entspannungsmethoden wie autogenes Training oder Yoga, helfen Ihnen mit Belastungen gelassener und ruhiger umzugehen
Stress und Nervosität sind für die Entstehung vieler Krankheiten mitverantwortlich. Deshalb ist es wichtig, sich in Zeiten starker seelischer Belastung regelmäßig entspannen zu können. Nur so kommen Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht.
Da sich Stress nie ganz ausschalten lassen wird, sind Maßnahmen zur besseren Stressbewältigung erforderlich. Von Entspannungstechniken bis hin zu einem individuellen Gesundheitstraining lässt sich " auch bei wenig Zeit " für jeden ein individuelles und effektives Programm zusammenstellen. Natürlich sollten auch sportliche Aktivitäten darin enthalten sein. Dabei geht es nicht um körperliche Überanstrengung, sondern um eine Erhöhung der Vitalität durch gezielte Entspannung.
Selbst ganz einfache Dinge - wie das Genießen der kleinen Freuden des Alltags oder ein regelmäßiges und bewusstes fünfminütiges "Abschalten" - sind der Anfang vom Ausstieg aus dem gesundheitsschädigenden Kreislauf
erlebt Stress. Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Druck, Spannung oder Veränderung. Eine gewisse Dosis an Stress kann das Leben interessanter und weniger langweilig machen (Eustress). Zu viel Stress jedoch kann schädlich sein und Krankheiten oder Unfälle verursachen. Es ist wichtig, Stresssymptome erkennen zu können um wenn nötig Schritte gegen schädlichen Stress (Distress) unternehmen zu können. Dazu sind Techniken bekannt
Eigentlich ist Stress eine selbstverständliche körperliche Reaktion auf eine Herausforderung. Der Mensch braucht für eine normale körperliche und seelische Entwicklung angemessene Belastungen, die zum Handeln, zur Anpassung zwingen.
Stress kann aber krank machen, wenn die Beanspruchungen übermässig sind, wenn sich der Körper fast ständig in erhöhter Alarmbereitschaft befindet.
Es gilt zwischen dem Eustress (eu: gut, schön) und dem Distress (dis: schlecht, krankhaft) zu unterscheiden.
Anspannung und Wechsel zu der nötigen Entspannung ist Voraussetzung für das Wohlbefinden, ist ein Lebensgrundprinzip. Verspannungen gilt es zu lösen oder noch besser zu verhindern
Nicht jeder Stress macht krank. Wir brauchen positiven Stress. Er macht das Leben lebenswert. "Stress ist Leben ", sagt Selye. Spannungen erzeugen Kraft, eben Spannkraft. Ohne ein gewisses Mass an Stress können wir nicht gesund sein. Allerdings sollte sich der Stress in Grenzen alten, und diese Grenzen sind bei jedem Menschen verschieden.
Wir alle brauchen Spannung und Entspannung, das ist ein biologisches und psychologisches Grundprinzip. Stressoren sind Stresserzeuger. Wichtig ist, dass es keine in jedem Falle unfehlbaren Stressauslöser gibt. Nicht die Situation ist ein Stressauslöser, sondern die individuelle Bewertung.
Wir leben in einer Zeit, in der Hektik und Distress immer mehr zunehmen. Es gehört schon fast schon zum guten Ton, gestresst zu sein. Nicht nur Manager sind gestresst, Hausfrauen, Schüler, Sportler, Arbeiter, selbst Rentner sind es gleichermassen.
Ungelöste Konflikte beschäftigen und belasten uns, wir kommen mit Mitmenschen nicht zurecht, Arbeiten wachsen uns über den Kopf, wir ängstigen uns über die Gegenwart und vor der Zukunft.
Uns werden täglich Aktionen und Reaktionen abverlangt, die ungewöhnlich sind, wir müssen uns beispielsweise nach Zeitplänen richten, sind dauernd in Eile und müssen effizient sein.
Viele Menschen sind mit ihrer familiären, beruflichen Situation unzufrieden. Sie sind zerfressen von Neid auf Besitz und Erfolg, machen sich selber krank mit ihrer Missgunst.
Das Resultat ist, dass der Körper mit innerer Unruhe, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und Resignation reagiert. Die Folgen von anhaltendem krankmachendem Stress sind Blutdruckanstieg, Gefässkrankheiten, Herzmuskelschäden, usw.
Da Stress oft eine selbstgewählte Leidensform ist und oft auch "hausgemacht" ist, lohnt es sich, sich mit dieser modernen Seuche auseinanderzusetzenAlle, und Hörbehinderte ganz besonders, sollten lernen, Stressreaktionen abzubauen, Stressreize zu vermeiden, ihnen bewusst auszuweichen oder sie zu verändern, also Distress in Eustress umzufunktionieren. Spannungen im Wechsel mit Entspannungen gehören zwar zum Alltag, aber Verspannungen müssen gelöst werden.
Zur aktiven Stressbewältigung gibt es verschiedene Methoden. Der Schlüssel für eine wirkliche Stressbewältigung liegt dabei hauptsächlich in einer positiven und dynamischen statt negativer und passiven Lebenshaltung
Entspannung
Sich entspannen zu können wird immer wichtiger: Vor dem Monitor sitzend, zwingen wir den Körper für viele Stunden in statische und belastende Haltungen und versinken in die Arbeit. Erst, wenn der Schmerz beginnt, merken wir wieder: ach, ich bin ja auch ein Körper!
Viel schlimmer noch als diese äußerliche Verhaltensweise des steten Stuhlsitzens: wir sind geistig immer aktiv, eingespannt zwischen Sein, Sollen und Wollen, wir käuen die Vergangenheit wieder oder widmen uns dem Ausmalen der Zukunft, den zu erreichenden Zielen und den Wegen dahin (oder den drohenden Gefahren und Möglichkeiten, ihnen auszuweichen). Irgendwann werden wir gewahr: der Abschalter fehlt, wir haben keine Macht darüber, unseren eigenen Status zu bestimmen. Wie eine Maschine, die läuft und läuft, fliegen die Gedanken weiter, auch wenn wir "Pause" sagen oder "Schluß für heute". Mögen unsere "Aktivitäten" zu immer größerer Macht in der Welt der Arbeit führen - Herr im eigenen Haus sind wir nicht, ja, wir werden sogar immer hilfloser, benötigen zunehmend Medikamente, ärzte, Massagen, Krankengymnasten oder benutzen Drogen, um uns vermeintlich zu entspannen.
Mit fast verzweifelterm Eifer widmen sich viele dem Sport und wollen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: abnehmen, fit und kräftig werden, eine marktgerechte Figur entwickeln und Entspannung finden. Aber Entspannen-können ist nur die halbe Miete. Es bringt nur wenig, immer wieder einen vom normalen Leben abgespaltenen "Sonderaufwand" bringen zu müssen, um wieder einmal, für dieses Mal, zu entspannen und eine gewisse Erholung zu erreichen. Eine ganz andere - alltagstaugliche! - Haltung ist Not-wendig: Es muß eine freie und eigendynamische Balancierfähigkeit zwischen Zuständen der Anspannung und Entspannung entwickelt werden, die dazu führt, daß eines Tages die "rechte Spannung" von Augenblick zu Augenblick (aus-) gehalten werden kann..
Beobachten
Das Bemühen beim Erlernen der "rechten Spannung" soll nicht auf dem Grad der Anspannung oder Entspannung liegen, den man gerade zu verwirklichen in der Lage ist (und den man gern mit den Leistungen anderer vergleicht), sondern auf der ununterbrochenen Beobachtung des Geschehens. Man sollte es erreichen, nicht immer erst hinterher zu bemerken: "ach, wie bin ich verspannt" oder "auf einmal fühl' ich mich ja so leicht und locker!", sondern wir sollten es mitbekommen, wie es dazu kommt. Nicht nur intellektuell, sondern aus eigenem Erleben. Es genügt nicht, zu wissen, was die Wissenschaften dazu sagen - ihr Wissen nützt mir nichts beim Versuch, das Entspannen zu lernen, es verhilft mir nicht dazu, MICH zu entspannen.
Weil es allein mit dem Vorsatz zur Aufmerksamkeit kaum zu schaffen ist, empfiehlt es sich, Übungen zu praktizieren, die den Körper einbeziehen. Es ist nicht egal, welcher Art diese Übungen sind, denn es geht nicht um Fitness oder ähnliches. Sie müssen zumindest so langsame Bewegungen beinhalten, daß unser ungeübtes Bewußtsein überhaupt eine Chance hat, ihnen zu folgen und gleichzeitig alle möglichen Parallelempfindungen von verschiedenen Ebenen (Körper, Gefühle, Gedanken) zu verarbeiten und bewußt zu bemerken (nicht nur Computer haben einen "Flaschenhals"). Sport dient also dem Zweck nicht, denn er bringt zwar aktuell Entspannung, man ist aber vom Sport-Treiben abhängig, lernt nicht, wie es passiert, das Entspannen, weil alle Kraft in die (Sport-) Anspannung selbst gelegt werden muß, wo die Aufmerksamkeit dann zwischen einer Zielvorstellung und Schmerzen hin- und herzappt. (Hinterher lesen wir dann Meßgeräte ab, die uns sagen, was wir "geleistet" haben.)
Handlungsfähig werden
Yoga benutzt zum Beispiel die Methode, in statische Anspannungshaltungen langsam hineinzugehen, diese auf dem Gipfel der aktuell möglichen Anspannung (am Rand, nicht jenseits der Schmerzgrenze!) eine zeitlang zu halten, dann ebenso langsam zurückzugehen und auszuruhen. Alle Etappen werden gleichmäßig beobachtet.
Beherrschen wir dies, wird die Aufmerksamkeit noch mehr auf die Art der Spannung (und die Atmung!) gelenkt und wir bemerken mit Staunen, daß sich der Körper auch in der Anspannungshaltung entspannt, nämlich alles entspannt, was für das Halten der Übung nicht erforderlich ist. Dies ist etwas, was wir nicht machen können, weil wir garnicht wissen, was wir machen sollten und wie. Wir sollen auch nicht etwa lernen, bewußt jeden Muskel einzeln fühlen, benennen, und bewegen zu können. Es geht einfach darum, es geschehen zu lassen und zu bemerken.
Bei einem mittelprächtig verspannten Schreibtischleben dauert es seine Zeit, bis der Körper sich wieder erinnert, wie das geht - aber es kommt, sogar bald. Und später - im täglichen Leben, im REAL LIFE - brauchen wir uns nur zu erinnern, wie es sich angefühlt hat und schon kommt es wieder. (Ist das nichts? Da kann doch Technik nicht mal von träumen!). Wir merken jetzt auch viel früher, wann die Anspannungen auftreten. Wir bemerken, daß ein Zulassen von Entspannung auch auf die Stimmung, die Gefühlslage, ja die Gedanken einwirkt und umgekehrt.
Wenn wir uns angegriffen, geängstigt, zornig, geekelt, begeistert und vielerlei anderes fühlen, ist dies Anspannung. Wir stellen fest, daß es in den meisten Fällen ökonomischer und sehr viel angenehmer ist, einfach zu entspannen, anstatt den Gefühlen und Gedanken zu folgen: etwa jeden Fehdehandschuh aufzunehmen, jeder Angst mit hektischem Aktivismus zu begegnen, oder jedes Begehren sofort zu verwirklichen, um die Spannung abzubauen. Und weil wir dann sehr viel öfter entspannt sind, können wir auch besser in der Anspannung verweilen und dennoch einen klaren Kopf behalten, der noch beurteilt, um was es geht und die Übersicht behält (die Fähigkeit kann selbstverständlich im Dienste verschiedener Herren stehen - ich wage aber die Meinung, daß mehrheitlich mehr Friedlichkeit und Fröhlichkeit dabei heraus kommt). Garnicht mehr aus dem Atem, aus dem Gleichgewicht kommen, egal aus welcher Richtung des Seins gerade etwas kommt: das ist es, soweit es die Spannung angeht.
Natürlich ist dies nicht Selbstzweck, Endziel. Es ist viel mehr Grundvoraussetzung, um wirklich handlungsfähig zu werden: in jedem Augenblick bewußt und nicht getrieben wie ein Blatt im Wind von wechselnden Impulsen und den durch sie ausgelösten Spannungen. Nicht stets nur reagierend im Korsett der eingefahrenen Automatismen, mit denen wir den Herausforderungen des Lebens zu begegnen gewohnt sind. Kommt jemand feindselig daher, schlagen wir zurück. Schmeichelt jemand unserer Eitelkeit, fangen wir an, ihn hochzuschätzen. Treffen wir einen attraktiven Mann oder eine reizvolle Frau, setzt gleich Balzverhalten ein. All dies ist ungefähr so spontan, wie ein Fünfmarkstück den Schacht im Zigarettenautomat hinunterrollt, wenn es mal den Einwurfschlitz hinter sich gebracht hat.
Wer handelt?
Nicht nur die Geheimnisse von Spannung und Entspannung lehren uns die Übungen. Es stellen sich seltsame Fragen: Wer beobachtet? Wer macht das, was da im Körper, ja im ganzen Komplex Gedanken, Gefühle, Körper geschieht? Was lenkt mich immer wieder ab? Warum klappt es nie, wenn ich etwas "selbst machen" will, anstatt es geschehen zu lassen? Für viele ist diese Frage geradezu beleidigend. Zu sehr sind wir gewohnt, uns selbst als "die Macher" zu sehen und wenn wir eine "Fehlfunktion" orten, wollen wir gleich die Ursache erkennen, ein Mittel ersinnen und die Sache effektiv und ein für alle Mal bereinigen. Daß es die Evolution soweit gebracht hat, ganz ohne "lean Management", ohne Konzept, Abstimmungen und Maßnahmen, die planvoll ergriffen wurden - kaum zu glauben! Diese Einstellung ist eines der größten Hindernisse in der Selbsterforschung, denn man kann nicht etwas beobachten und gleichzeitig zu beeinflussen suchen. Übungen im Sinne des Yoga sind also immer auf mehreren Ebenen angesiedelt: ohne eine bestimmte geistige Haltung verlieren die Körperübungen ihren eigentlichen Sinn, werden zur bloßen Gymnastik, die dann auch nicht mehr hilft als andere Arten des Körpertrainiungs.
Im Üben über längere Zeit bemerkt man nicht nur die langsam sich wieder harmonisierende Eigendynamik des Körpers, auch die Einflüsse der Außenwelt: Sonniger Tag, Wärme, Kälte, Dunkelheit, Tiefdruck, Sommer, Winter, Gemütslage anwesender Mitmenschen. - all dies beeinflußt uns und noch viel mehr, dessen wir uns noch nicht gewahr sind. Man beginnt ganz von selbst, auch im Alltag diese Aspekte zu beachten - ich selbst kannte sie früher sozusagen nur aus Büchern ;-). Man bekommt die Fähigkeit geschenkt, nützlich zu sein, einfach weil man in der Lage ist, die Situation zu erkennen. Oft hat es jemand vielleicht nötiger, ein Glas Wasser zu bekommen, als eine Antwort auf seine wichtige Frage. Die Energie zur Aufmerksamkeit ist nur vorhanden, wenn wir es gelernt haben, uns der Intelligenz unseres ganzen Wesens zu überlassen - Ausgleich geschehen zu lassen! Anderenfalls sind wir eingespannt in unsere jeweilige Getriebenheit, das Korsett der in Jahrzehnten aufgebauten Spannungsmuster bildet einen eisernen Käfig, der unsere Lebendigkeit klein und blaß hält.
Mit dem Denken entspannen
Bis hierher beschrieb dieser Text den Weg der Entspannung, der beim Körper beginnt. Es geht auch umgekehrt, vom Denken her - allerdings ist für uns in den westlichen Zivilisationen dieser Weg viel schwerer, es klappt oft nur, wenn uns das Leben selbst die entsprechenden Gedanken aufzwingt, die zur Entspannung führen.
Der Gedanke an den Tod ist die beste Hilfe . Zwar spricht man bei uns von einer statistischen Lebenserwartung von ca. 75 Jahren und jeder meint, diese 75 Jahre seien ihm sicher, aber das ist falsch. Täglich sterben Zigtausende "vorzeitig": an einem Unfall, am Herzinfarkt, an Krankheiten. Stellen wir uns ruhig vor, es könnte uns noch heute abend treffen: ein Gang zum Zeitungskiosk, ein unvorsichtiger Autofahrer - aus! Oder wir erwachen querschnittsgelähmt.... Oder ein Routinebesuch beim Arzt ergibt: Sie haben Krebs! Vielleicht noch 6 Monate....? Versenken wir uns täglich in diese Vorstellung. Was wäre dann? Was würde geschehen? Wie würde es sein, irgendwo zu liegen und zu wissen: ich sterbe jetzt!? An was würden wir denken? Was fühlen? Was würden wir bedauern? Gibt es etwas Unerledigtes, das uns sehr schmerzen würde? Hätten wir gern noch mit jemandem Frieden geschlossen? Oder jemandem etwas gesagt, was wir immer verschwiegen haben? Hätte jemand durch unseren plötzlichen Tod ernsthafte Probleme?
Immer mehr Menschen leiden unter Stress oder anderen psychischen Problemen. Über Methoden und Produkte zum Abbau von Stress oder zur Behandlung von psychichen Erkrankungen informieren wir Sie ausführlich auf unseren Seiten rund um die Entspannung
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